13. Februar 2012
Alle, die glauben, dass alle romantischen Filmen, Melodramen, ganz „cheesy“ sind und immer die gleiche Story erzählen, die sich immer wiederholt – „er, sie, Happy End“ – und gar nichts von solchen Filmen halten, sollten sich einmal „The Notebook“ anschauen. „The Notebook“ ist ein Film von Nick Cassavetes, basiert auf dem Roman von Nicholas Sparks, der denselben Wimdu Namen trägt. So zart die Geschichte, so außergewöhnlich gut und natürlich die Schauspieler (Ryan Gosling und Rachel McAdams), so meisterhaft gefilmt und so perfekt und bewegend der Soundtrack, so einfach schön die Liebesgeschichte… „The Notebook“ ist auf jeden Fall mehr als nur ein Melodrama. Nach dem Film weinen alle, sogar Männer, sogar die, die gar nicht romantische Filme mögen, sogar die, die gar nicht an Liebe glauben. Genau das macht dieser Film: er belebt den Glauben an echte Liebe, er belebt die Hoffnung auf eine echte Liebe. Das Timing ist auch ganz gut – passt perfekt zum Valentinstag, falls das richtige Date fehlt. Hier der Trailer:
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8. Februar 2012
Erinnert ihr euch noch an den Film „The Beach“ mit Leonardo Dicaprio und Guillaume Canet? Der Film hat mir nicht einfach gefallen, sondern außergewöhnlich gefallen, der gehört eigentlich zu meinen Lieblingsfilmen. The Beach ist für wahrscheinlich deswegen besonders, weil der Film und die Story so verrückt sind. Weil dort eine Persönlichkeitsänderung so gut gezeigt wird, wie sich eine Person der Umgebung entsprechend ändern kann, wie viel Einfluss die Umgebung auf das menschliche Leben hat. Mir hat es auch nicht zuletzt das genial Spiel der Schauspieler angetan: so jung, aber trotzdem so talentvoll sind sie. Leonardo Dicaprio mag ich eigentlich nicht und kann auch nicht so gut verstehen, wieso stehen so viele Frauen auf ihn und ihn für einen attraktiver Mann halten. Mich geht es überhaupt nicht an, aber als ein Schauspieler ist Leo gut, tatsächlich gut, viele von seinen Filmen haben mir gefallen, Talent hat er bestimmt. Sein Kollege in diesem Film, Guillaume Canet, finde ich auch ganz besonders und talentvoll, sowie auch als Mann sehr schön und attraktiv (ja, in diesem Fall geb ich es zu). Mir haben auch viele andere Filme mit Guillaume gefallen, das liegt zum Teil an ihm, zum Teil an der Tatsache, dass ich im Allgemeinen ein Fan von französischen Filmen bin und sie für die originellsten halte.
Ach ja, wieso ich eigentlich The Beach mag? Der Film ist an sich sehr schön – die Natur von wimdu Thailand, die Insel und das utopische Leben von einer Kommune in einer Paradiesecke, die Beziehungen von Menschen, die sich selber in dieser Kommune eingeschlossen haben und eine der ältesten Fragen in der Geschichte: kann ein Mensch auf Gesellschaft verzichten oder kann er ohne andere Leute, ohne die große Welt gar nicht existieren? Der Film antwortet diese Frage eher nicht, aber gerade so sind die Guten Filme, sie lassen Fragen offen.
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3. Februar 2012
Die im letzten Post von mir erwähnten Städtefilme, oder so genannte Städtefilme, haben mich an andere Filme erinnert, die (zum Glück) nicht von Woody Allen produziert sind und trotzdem es schaffen, eine Stadt, ein Land oder eine Gegend, ohne drauf hundertprozentig zu konzentrieren, SO darzustellen, dass man sofort einen unwiderstehlichen Wunsch kriegt, eine Reise zu unternehmen, diese Orte zu erleben und mit eigenen Augen zu sehen. Diese Liste, zum Beispiel, passt hier ganz gut: 23 movies that will make you want to travel. Ich habe zwar nicht alle Filme aus dieser Liste gesehen, das ist aber meine Absicht, und die, die ich mir schon angeschaut habe, die entsprechen dem Titel dieser Liste völlig: die Lust auf Reisen, Wanderlust, Fernweh sind nach diesen Filmen wirklich unwiderstehlich! Und egal wo man hingeht, ob man auf diesen Reisen in einem Zelt in Tibet, in einem Hostel in New York, in einem Luxus-Hotelzimmer in Dubai, in einer Ferienwohnung in Barcelona, in einem Apartment in London oder in einem privaten Chalet in den Alpen übernachtet, Hauptsache ist, man will reisen, man will sich bewegen, was Neues und Unbekanntes erkunden… Und dieser Wunsch kommt einfach von Filme schauen… ist das etwa nicht ein Magic Effekt? Für mich schon, deswegen mag ich auch solche „bewegende“ Filme.
Letztes Mal hab ich über Barcelona und seinen Film geschrieben, diesmal hat ich mein Link und Filmeliste oben an andere wunderschöne, märchenhafte Stadt erinnert, und zwar die Hauptstadt von Frankreich, Paris. Mein Kennenlernen mit Paris hat mit dem faszinierenden, ungewöhnlichen Film „Amelie“ angefangen – die zauberhafte Geschichte, die zarte talentvolle Hauptdarstellerin, Audrey Tautou, die Farben, die besondere Darstellung der Stadt… all das zusammen trägt dazu bei, dass man sich sofort in die Stadt verliebt, und den Film somit auch.
Diese Wohnung und Umgebung (gefunden hier bei Wimdu):

erinnert mich ganz schön an „Amelie“ – hier oder irgendwo anders auf Montmarte könnte ich vielleicht mal auch eine eigene märchenhafte Geschichte erleben… Aber erstmal: Filme! Amelie für Freitag Abend. Perfekt.
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2. Februar 2012
Letztes Mal hab ich schon den berühmten Regisseur Woody Allen, oder mindestens seinen Film, „Midnight in Paris“, erwähnt. Sein Ruhm und seine Popularität schaffen es ihm, dass er (allem Anschein nach) sich nicht so sehr um seine Filme und ihre Qualität kümmern muss, es reichen einfach eine Menge von schönen, sehr werbeähnlichen Shots von einer schönen Stadt, eine mittemäßige Geschichte – im Fall von „Midnight in Paris“ eine übertrieben mittelmäßige – und Voila, das war es. Solche Filme sind letztendlich nur eine Werbung für die entsprechende Stadt, nichts mehr. Und Werbung soll von Filmen getrennt werden, meiner Meinung nach. Seine vorletzte „Stadtwerbung“ war eigentlich nicht so schlimm, damit konnte man noch leben – Vicky, Christina, Barcelona. Da gab es noch irgendwelchen Charme und Geschmack… Oder vielleicht liegt es an der phantastischen Stadt selbst, an dem faszinierenden Barcelona…
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1. Februar 2012
Film. Sind alle Filme sehenswert?
Meine Antwort ist eindeutig: Nein.
Ich liebe Filme schauen. Komödien und Melodramen, alte und neue, britische und französische, stumme und schwarz-weiße, Dokumentar- und Actionfilme, beliebte und art-house Filme. Nur unter einer Bedingung: der Film muss gut sein. Was bedeutet hier gut? Weiss ich auch nicht genau, ehrlich gesagt. Also, ich weiss schon, aber irgendwelche bestimmte Kriterien gibt es nicht. Ein Film muss einen (oder, mich) berühren, irgendwie zum Nachdenken anspornen, viele Gedanken und Emotionen wecken und hinterlassen… ein Film muss nicht so oberflächlich sein wie z.B. der angeblich sehr schöne und viel zu SEHR beliebte Midnight in Paris, oder so.. pathetisch und letztendlich ganz leer sein, wie von mir eben angeschaute The Ides of March… Ich hab in der letzten Zeit wegen den unterschiedlichen Filmen so viel Enttäuschung erlebt, dass ich endlich auf einen guten Film hoffe… und dass ich mich entschieden hab, meine Kommentare – negative und umgekehrt – hier ein bisschen mit der Welt zu teilen. Hoffentlich hilft das irgendwie bei meinem Filmfrust, und hilft mir vielleicht auf ein paar neue GUTE Filme irgendwo zu stoßen.
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8. August 2006
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